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Chronische Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus und Schwindel

Eine ähnliche Vorgehensweise wie bei Rückenschmerzen hilft bei der Therapie chronischer Kopfschmerzen oder anderer Störungen am Kopf wie Migräne, Tinnitus (Ohrgeräusche) oder Schwindel. Wenn die orthopädisch-manualmedizinische Abklärung der Schädel- und Wirbelgelenke nicht weiter hilft, wird die Suche nach anderen Störfaktoren, wie z.B. einer Histaminintoleranz im Zusammenhang mit Allergien, ausgedehnt.

Kopfschmerz, Migräne und das „Leber-Yang“
Auch in unserem Kulturkreis finden sich Zeichen dafür, dass innere Organe mit Gefühlen in Zusammenhang gebracht werden: da „kommt einem die Galle hoch“, es „läuft einem eine Laus über die Leber“, man ist „sauer“… In der TCM spricht man bei der Leber von der  Yinkomponente, der Yanganteil ist eher der Galle zugeordnet. Die typische Situation ist, dass man durch Überlastungen oder Stress-Situationen sein Yin soweit verbraucht hat, dass es das Yang nicht mehr kontrolliert. Das Yang „steigt auf“ – auch im Körper nach oben zum Kopf hin. Die resultierenden Symptome sind meist starke, oft anfallsartige, Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel.

Die Lokalisierung der Kopfschmerzen passt zur Einteilung der Chinesen: Leber am Schädeldach, Galle an der Kopfseite und an den Schläfen. Allein wenn man sich den  oberflächlichen Verlauf des Gallen-Blasen-Meridians ansieht, erkennt man den örtlichen Zusammenhang mit aufsteigenden Schulter-Nacken- Kopfschmerzen. Nach der chinesischen Organuhr hat nachts zwischen 01.00 und 03.00 Uhr das Leberorgan die größte Aktivität. Damit wird klar, warum uns Kopfschmerzen oft um diese Zeit aus dem Schlaf reißen.

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